Wissenswertes

Sonntagsgeschichte vom 29.08.2020

 

 

 

 

Ja, es war auch in dieser Woche wieder einiges los. Erzählen möchten wir euch ja von unseren „Teambildenden Maßnahmen“, die wir mehrmals jährlich für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten in verschiedensten Varianten.
Und immer macht es Spaß, wir lernen uns noch besser kennen und sind danach wieder ein Stück mehr zusammen gewachsen. Bei fast 300 Leuten braucht es natürlich seine Zeit, so zieht sich diese Idee durch die Jahre und wird immer wieder neu erfunden. In der letzten Woche gab es eine Kanutour bei wunderschönem Wetter, doch seht selbst… tolle Fotos von unserer Drohne Daisy.
Ein buntes Team – gemeinsam und miteinander gestalten! Richtig gut! Der Hammer!👍💛

 


 

Sonntagsgeschichte vom 02. August 2020

 

Moinsen! 🤗💛🧡💙
Guten Moooorrrrgennnnn, Ihr AAALLLLLEEEEE!
Da sind wir wieder – wie versprochen- mit unserer heutigen Sonntagsgeschichte🤩🤩.
Sozusagen auf Sendung.
Hach, ist das aufregend, wenn mal wieder so ein cooles neues Projekt die Welt erobert…🌍
Doch bevor es losgeht kommen wir heute mit einem kleinen Rätsel zu euch🤔🤔!?!?
Schaut euch das kleine Video 🎥 an …
Und die wichtige Frage lautet heute☝️:
Was haben Vögel und Noten, Plattenspieler und eine alte Kassette, ein Mikro und eine Moderatorin, eine ganze Bande von Köchen, Afrika und Gummibärchen gemeinsam und vor allem, was haben sie mit UNS zu tun???
🐦🎶📼🎤🦓🦒???
Tja, liebe Leute, die Lösung seht ihr nun leider nicht im Video…aber…ihr könnt die Lösung hören!
In unserer ersten Radiosendung!
RADIO on air!💪📻🎙
Am 4.8. von 16 bis 17 h gehen wir zum ersten Mal auf Sendung! Wie ihr dabei sein könnt?
Kommt alles auf dieser FB-Seite!
Und da das die erste, aber nicht die einzige Sendung ist könnt ihr zukünftig sogar aktiv mitmachen, auch das verraten wir euch in unserer ersten Don Bosco-Haus ‚RADIO on air‘ – Sendung.
Und Pssst …
Schaut euch unsere kleine Videostory an, Gummibärchen sind eben unbedingt und sowieso für die Happy Moments zuständig…
💗🧡💛💚💙💜🤩!


Samstagsgeschichte vom 01. August 2020

 

Moinsen! 🤩🤩
Lust auf eine kleine Geschichte zum Samstag?🤔
Es gibt ja immer wieder so ganz besondere Menschen. Sie lassen sich ganz viel für andere Menschen einfallen, damit die sich dann richtig freuen können und mal etwas machen, was sonst nicht so einfach zu tun ist … Das sind Menschen mit gaaanz viel Herz.💚💙💜🧡
Da gibt es dann zum Beispiel Dirk Hadenfeldt. Er hat einen Bauernhof in Schmilau. Als Landwirt muss Dirk Hadenfeldt sich um ganz viele Sachen kümmern, und – er hat auch etwas gaaanz Besonderes, nämlich Erdbeerfelder!!🤩🤩
Die Erdbeeren schmecken köstlich!
🍓🍓🍓😋😋😋
Das durften wir gestern ausprobieren.
Weil nämlich der Nachbar von Dirk Hadenfeldt, Herr Pietza, eine Idee hatte: Die letzten süüssen köstlichen Früchte sollten Menschen mit Beeinträchtigungen selbst pflücken, sozusagen mit ihren Assistenzfreunden gemeinsam die Felder „räubern“😃😉. Das war eine tolle Aktion für uns!👩‍🦼🧍‍♂🧍‍♀👩‍🦽🚶‍♂️🚶‍♀️
Lieber Herr Hadenfeldt, ganz herzlichen Dank für Ihre Einladung, das Naschen hat am meisten Spaß gemacht!😋🍓🍓🍓😋Und lieber Herr Pietza, danke für Ihre Idee!!! Und im Don Bosco-Haus gibt es jetzt bald selbstgemachte Erdbeermarmelade!🍓🍓🍓

Ist auch irgendwie schön, hmmm…köstlich!!!!

 


Sonntagsgeschichte – Zertifizierung

Mal wieder eine kleine feine Sonntagsgeschichte…
Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde …
Ja, hier bei uns im Don Bosco-Haus ist das so. Durch unterschiedlichste Förder- und Therapieangebote können die kleinen und großen Menschen, die im Don Bosco-Haus leben zu mehr Selbstständigkeit, einer verbesserten Eigenwahrnehmung, erweiterter Mobilität und neuen Teilhabe-/Teilgabemöglichkeiten befähigt werden.
Heute geht es um den Bereich der Förderung mit dem Einsatz von Tieren …
Neben unserer Birgitta – Ranch mit verschiedenen Tieren und einem Versorgungskonzept „MuT“ – Mensch und Tier – dazu erzählen wir aber lieber eine eigene Geschichte – bieten wir Reit – und Hippotherapie an.
Seit vielen Jahren arbeitet ein ganzes Team unserer MitarbeiterInnen an der Entwicklung und Umsetzung. In Alt – Mölln lebt z. B. unser Therapiepferd Santana.
In Harmsdorf leben Telma und Liesl.
Viele unserer BewohnerInnen sind die ganze Woche über unterwegs zu ihren Therapien, an Vor – und Nachmittagen.
In der Reithalle von Paganinis Pferdehof dürfen wir erleben, wie unsere Kleinsten auf dem größten Pferd entweder in eine wunderbare Entspannung oder eine tiefe Konzentration gelangen, ob mit schwersten Mehrfachbehinderungen oder im Autismus Spektrum – Anspannungen lösen sich, Gedanken und Aufmerksamkeit fokussieren sich und die Reitfähigkeiten scheinen im Blut zu liegen … das könnte man denken, wenn sich wieder ein Bewohner entscheidet, rückwärts sitzend zu reiten, um noch mehr in die Fokussierung zu gelangen. So entstehen neue Kommunikationsmöglichkeiten, da der einzelne Mensch durch die Entspannung des Reitens oder Ruhens auf dem Pferd sich öffnen kann für seine Umwelt oder er spürt, dass seine Kontrakturen lockerer werden und seine Bewegungsmöglichkeiten erweitert worden sind.
All diese kleinen und gleichzeitig so grossen Schritte am, auf oder neben dem Pferd können nur geschritten werden, weil wir ein großartiges Team an MitarbeiterInnen und die Unterstützung engagierter ehrenamtlich tätiger Menschen haben, die auf der Basis wertvoller pädagogischer Konzepte diese Entwicklungen in der Befähigung erst ermöglichen. DANKE an alle Beteiligten!
Danke auch an unsere Spenderinnen und Spender, ohne die wir dieses Konzept der Arbeit mit Therapiepferden gar nicht umsetzen könnten.
Ja, und nun…Ende gut, Alles gut?
JA!
Denn unsere Arbeit wurde zertifiziert, besonders ausgezeichnet! (Dazu steht ganz viel in dem Artikel, siehe Foto!)
Das ist wie ein TÜV-Siegel und steht für eine besonders gute pädagogische Arbeit für und mit Menschen mit schwersten Mehrfachbehinderungen.
Wir sind ganz stolz!
Auf die Zertifizierung und auf die Menschen, das Team, was dieses ermöglicht hat.
Was für ein Happy End einer never-ending-story!


Sonntagsgeschichte 16.02.2020

 

Unsere MiniSonntagsGeschichte:
Warum Mini?
Das erzählt das Ende unserer Geschichte😉

Wie ihr alle wisst haben wir durch eine wunderbare Spende Zuwachs an Falabellas bekommen, die ihr vorrübergehendes Zuhause in Sterley bezogen haben.
Unsere Therapie mit unseren Bewohner*innen läuft inzwischen und natürlich möchten wir auch unseren Freund*innen und Kooperationspartner*innen ermöglichen, Zeit mit nun unseren Minipferden zu verbringen.
Die ersten Gäste waren auch schon da wie ihr auf den folgenden Fotos sehen könnt und haben sichtlich nicht Mini – , sondern Riesenfreude gehabt. Was uns wiederum riesig freut.
Aber schaut selbst – die Minis aus dem Kindergarten Gudow zu Besuch bei unseren Minis🤩, … Welche Freude, perfektes Grössenverhältnis und auf einmal sind ALLE MINIS auf den Bildern gaanz gross – Grossartig!
Und … das ist schon das Ende unserer heutigen MINIsonntagsgeschichte, liebe Leute –
macht et jut!🧡💙

 


Don Bosco-Gedenktag am 31.01.2020

Guten Morgen, hallo Welt!🤩

Es gibt wieder etwas zu feiern …
Endlich! Weihnachten und Silvester sind ja jetzt schon wieder Ewigkeiten her…
Morgen endlich ist wieder Don Bosco – Tag bei uns im Don Bosco – Haus, von BewohnerInnen für BewohnerInnen organisiert mit wie immer guter Musik unserer Gruppe CRESCENDO, mit vielen Überraschungen, Erlebnis-Spielen und natürlich wie immer superfeinen köstlichen Leckereien😉🙂👏.
Wir freun uns schon ziemlich dolle!
Bis dahin Euch allen einen herrlichen Tag!😍

 


Beitrag vom 28.01.2020

 

Guten Morgen!🤩💜
Auch wenn heute nicht Sonntag ist gibt es wieder Geschichten…
Eine Überraschungsgeschichte und eine FreudeGlücksGeschichte…
denn…
da hat doch das fleißige Team vom ‚Möllner Markt‘ einen Einleger für uns am Samstag/Sonntag veröffentlicht als Abschluss zu unserem Fünfzigjährigen Jubiläum – wer über uns hier im Don Bosco-Haus bisher nichts oder nur wenig wusste hat dank Chefredakteur Herrn N. nun so viel erfahren über unsere Geschichte, unsere Gründerin, unsere pädagogischen Förderangebote und unsere Zukunftsvisionen … was für tolle Geschichten zu diesem besonderen Anlass! Ein herzliches grosses Danke an das Redaktionsteam!! Was für eine tolle gelungene Überraschung durch Sie entstanden ist…Toll!
Und dann ist da ja noch die andere Sache, die FreudeGlücksGeschichte …
So viele Menschen haben uns über die Zeitung ‚Möllner Markt‘ gratuliert! Viele bunte herzliche Gratulationen säumten die Zeitungsränder mit wirklich sehr netten und aufmerksamen Glückwünschen – da konnten wir wirklich spüren wie sehr die Möllner Gewerke und Unternehmen uns, die Bewohnerinnen und Bewohner, das ganze Team, unsere Arbeit wertschätzen und auf unterschiedlichste Art unterstützen. Wir danken auch Ihnen herzlichst für die Gratulationen, Partnerschaft und Verbundenheit!
Wir haben uns sehr geFREUt und sind ganz GLÜCKlich über dieses großartige Miteinander!
Ja, das waren dann mal gleich zwei Dienstagsgeschichten🙂🙂.
Euch Allen einen guten Tag und ausnahmsweise unsere Bitte ‚Fleißig teilen‘ ,
damit unser/e Dank, Freude und Glück auch unsere Partnerinnen und Partner erreichen 🤩💜👏


Sonntagsgeschichte Nr. 2 – 26.01.2020

Und weiter geht’s mit unseren Sonntagsgeschichten … liebe Leute!

Heute im 16 h hatte unsere Heimleitung, Diakon Harry Harms die Teams aus zwei unserer sieben Häuser zu einer Fortbildung ins Kino des Augustinums in Mölln eingeladen. Nach einer wahren Begebenheit lief
„Alles außer gewöhnlich“,
ein Film über autistische Menschen in Frankreich und besonders die Einbindung zweier junger Menschen in den Alltag, in die Gesellschaft, ins Leben durch zwei hochengagierte Betreuer, die einen Verein ehrenamtlich betreiben und von der Schliessung bedroht sind. Professionelle Schauspieler und autistische Laiendarsteller ermöglichten einen berührenden Film, der trotzdem humorig und lebensbejahend ist, sorgsam recherchiert … „und dem es mit großer Wärme und Leichtigkeit gelingt, ein komplexes und gesellschaftlich hochrelevantes Thema zu erzählen“, sagt der FBW-Pressetext, ALLES AUSSER GEWÖHNLICH! Das befanden auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hatten so einigen Bezug zu ihrem, unserem Alltag.


Sonntagsgeschichte – 26.01.2020

 

Guten Morgen, ihr Lieben!
Was für eine Woche … Stoff für gleich mehrere Sonntagsgeschichten🤩
sooo viele Neuigkeiten! Aber eine Geschichte nach der anderen….Zuerst:
Unser Zuwachs ist da – wie ihr in einem Artikel der SHZ vom 24.1. lesen könnt haben wir von Herrn Bonde aus Steinberg grossen Familienzuwachs erhalten, Falabellas! Gleich fünf davon 🙂! Was für ein grosses Glück für uns!
Wir sind so sehr sehr dankbar und wünschen Ihnen, lieber Herr Bonde alles alles Gute! Ihre Falabellas werden bei uns ein gutes neues Zuhause finden und haben schon ganz viele Patenbewerbungen unserer begeisterten Bewohner*innen. Die Minipferde werden in unsere Tiertherapie eingebunden. Sie bekommen einen neuen Unterstand und eine erweiterte Koppel. Wir freuen uns ganz doll und rufen unserem großzügigen Spender Herrn Bonde ein ganz grosses DAAAANKESCHÖÖÖÖN für die kleinen Stuten und den Hengst zu! 🧡🧡🧡🧡💙
Hier noch ein paar Fotos vom Umzug und DANKE an alle fleißigen Helferinnen und Helfer!🧡


Heute gibt es eine kleine Fortsetzung zu unserer gestrigen Geschichte…sie heisst:

Das kleine Wunder nach der Zertifizierung

Frau Steffan vom Europäischen Institut für Equine Seminare und zuständig für unsere Zertifizierung hatte uns gewünscht, dass wir bald eine barrierefreie Rampe zur Verfügung haben, um mit dem Rollstuhl direkt ans Pferd und so mit dem Reiter einfacher auf den Pferderücken kommen.
Doch wir sind mit diesem Förderangebot ja immer auf Spenden angewiesen, um es realisieren zu können, da hieß es also “ wir sparen jetzt auf eine neue Rampe“…
Doch das Don Bosco-Haus darf eben auch immer wieder kleine und manchmal auch größere Wunder erleben.
So war es auch hier…
Einen Tag nach der Zertifizierung rief uns eine sehr nette Dame an vom Vorstand des Flohmarktteams aus dem Augustinum mit der frohen Nachricht, uns besuchen zu wollen, um den Erlös des Flohmarktes uns als Spende zukommen zu lassen.
Das ist alles ausführlich im Artikel zu lesen.
Doch was einfach eben WUNDERbar ist an diesem Besuch …
wir durften uns über €1000! freuen!
Und das ist sie dann, die neue Rampe für unsere Reit – und Hippotherapie!
Nix sparen, sie wurde uns ganz still und unverhofft geschenkt mit dieser Spende.
Ganz herzlichen Dank an den Vorstand des Flohmarktteams vom Möllner Augustinum! Danke an die stillen fleißigen HelferInnen im Hintergrund dieser Flohmarktorganisation und Danke an alle FlohmarktbesucherInnen!♡
Danke für die Möglichkeit, dass wir nun diese Rampe erwerben können!
In diesem Sinne – Ende gut, alles gut! Alles schön!♡
Einen schönen Sonntag für Euch alle!


Adventsbasar

Bald ist es soweit…endlich ist er wieder da, der Tannenduft und auch die Geheimniskrämerei, Wunschzettel tauchen plötzlich auf und die unendliche Vorfreude aufs Christkind liegt in der Luft, ungeduldige Spannung ebenso und grosse Augen (nicht nur Kinderaugen)erobern sich unsere Adventsstuben, selbstgebackene Plätzchen und Stollen laden ein, diesen besonderen Geschmack der Adventszeit zu kosten, auch Liebesapfel und Adventsbrot schmecken in diesen Wochen einfach noch köstlicher, Kakao mit Marshmellows und Punsch wärmen nur jetzt ganz besonders und die Adventslieder kommen von Herzen und schallen vom Sterleyer Berg hinab in unser schönes Mölln…
Wir laden Sie und Euch ganz herzlich ein!
Singen wir gemeinsam und schreiten wir miteinander in den Advent!
Wir – das Don Bosco-Haus mit dem ganzen Team und allen Bewohnerinnen und Bewohnern freuen sich auf Sie und Euch Alle!
Pscht🤫, nächsten Samstag ab 10 Uhr…
unbedingt leise weitersagen😘😍


 Ewigkeitssonntag

Liebe Freundinnen und Freunde,
hier ein sehr schöner Impuls von Bischöfin Fehrs zum Ewigkeitssonntag, der unsere Hoffnungen stärkt, uns in unseren Herzen Liebe spüren lässt und so Schmerz, Trauer und Sehnsucht lindert – der Ewigkeitssonntag streichelt unsere Seelen und lässt uns die Erinnerung an unsere Verstorbenen liebevoll ertragen.

Liebe Facebook-Gemeinde,

in diesen Tagen ist besonders viel Leben auf den Friedhöfen. Leise, aber doch irgendwie betriebsam bewegen sich mehr Menschen als sonst über frisch geharkte Wege.

Das Grau des Himmels verbündet sich mit dem Dunkel warmer Mäntel, die in gebremstem Tempo vor spätherbstlich-farblos gewordener Kulisse die Grabreihen entlang wandeln. Es könnte neblig sein.

An einigen Gräbern brennen Totenlichter. An anderen ist ein behandschuhter Mensch darum bemüht, Tannengrün zu bändigen. Gleichmäßig muss das Grab bedeckt sein, keine Blumenzwiebel soll erfrieren, keine Pflanze dem Winter zum Opfer fallen. Jemand fegt ein letztes Mal den Grabstein ab. Das Grab ein paar Reihen weiter hat noch keinen Stein. Nur ein Holzkreuz nennt provisorisch den Namen, nicht lange her das Sterbedatum. Der alte Mann steht schon lange davor, beinahe reglos, er merkt nicht, dass er friert.

Ein nassgeweintes Taschentuch hat er verloren, es hängt in der Buchsbaumhecke des Nachbargrabes. Eine Glocke lädt zur Andacht.

Der morgige Sonntag, im kirchlichen Kalender eigentlich als „Ewigkeitssonntag“ eingetragen, hat als „Totensonntag“ seinen festen Platz im Herzen vieler Menschen. Manche nutzen ihn über Jahre und Jahrzehnte, um ihre bleibende Verbundenheit mit denen auszudrücken, die verstorben sind und doch Teil ihres Lebens bleiben.

Für andere ist es die akute Trauer um vor kurzem verstorbene Angehörige, die am Totensonntag besonders schmerzhaft wird. Wobei „vor kurzem“ hier sehr dehnbar ist: Auch Jahre nach dem Tod eines lieben Menschen kann es wehtun, als sei er gestern geschehen. Dann wird der Friedhof manchmal zum Echo der Seele. Er versteht den Schmerz, wenn es so aussieht, als könne ein Mensch ihn nicht mehr verstehen. Das Grau kann trösten. Und das brennende Licht erst recht.

Friedhofskultur verändert sich. Das hat sie schon immer getan, und das darf sie ja auch – wenn sie nur der Hoffnung Ausdruck gibt, dass kein noch so einsamer und trauriger Mensch allein bleibt. Trauer, Schmerz und Tod brauchen „Echoräume“, in denen sie Widerhall finden und langsam, manchmal sehr langsam, ausklingen können.

Denn morgen ist eben nicht nur Totensonntag, sondern auch Ewigkeitssonntag: Das ganze Leben mit all seiner überschwänglichen Freude und seiner untröstlichen Trauer ist aufgehoben in dem Versprechen, dass einst alle Tränen abgewischt werden und es keinen Tod mehr gibt, kein Leid, kein Geschrei und keinen Schmerz.

Einen gesegneten Sonntag und eine gute letzte Woche im Kirchenjahr wünscht

Ihre Bischöfin Kirsten Fehrs

(Foto: Don Bosco-Haus)


St. Martin

Heute feiern wir im Don Bosco-Haus mit unseren BewohnerInnen und dem Birgittenhof das Fest von St. Martin.
Um 16 h auf der Birgitta-Ranch kommt St.Martin auf seinem Pferd zu Besuch und erzählt, was damals seine Geschichte war. Wir können ihm seinen Weg erhellen mit unseren Laternen. Danach gibt es etwas Warmes zu trinken, und so wie St. Martin seinen Mantel geteilt hat teilen wir uns köstliche Stutenkerle, die die Küche für uns gemeinsam mit BewohnerInnen gebacken hat. Abschliessend gibt es einen grossen Laternenumzug mit vielen Liedern. Das Rahmenprogramm gestaltet Haus IV für uns.
Wir wünschen einen schönen Nachmittag!

 


 

Lübecker Märtyrer

Das Fundament unseres Leitbilds zeigt das Leben, Wirken und Sterben der Lübecker Märtyrer. Ihre Geschichte war eng verwoben mit der Familie unserer Gründerin Maria von de Berg. Sie selbst besuchte die Schule gemeinsam mit der Tochter von Pastor Stellbrink. Die Familien waren befreundet, trafen sich regelmäßig zum Austausch über die politische Lage und zum Gebet.
„Es gibt kein lebensunwertes Leben!“
Mit voller Überzeugung und unter Einsatz ihres Lebens verkündeten diese vier tapferen Männer, die Kapläne Eduard Müller, Hermann Lange und Johannes Prassek sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink die Predigten von Bischof Clemens August Graf von Galen und kritisierten öffentlich und kritisch die Unrechtstaten der Nationalsozialisten.
Am 10. November 1943 – heute vor 76 Jahren – wurden sie kurz hintereinander in der Untersuchungshaftanstalt in Hamburg am Holstenglacis durch Enthauptung unter der Guillotine hingerichtet.
Der Leitsatz und die Motivation von Sr. Maria von de Berg prägen auch heute, aktueller denn je, das Leitbild unserer Einrichtung.
Die Schrecken der NS – Zeit dürfen sich nicht wiederholen! JEDER Mensch ist von Gott ins Leben gerufen worden und mit einer unverlierbaren Würde ausgestattet.
Es gibt KEIN lebensunwertes Leben.
Zum Gedenken an die Lübecker Märtyrer findet auch heute Abend wie in jedem Jahr um 18 h in der Herz Jesu – Kirche in Lübeck ein Gedenkgottesdienst statt, an dem auch wir teilnehmen.


Sonntagsgeschichte – Ringreiten

Mal wieder … eine kleine Sonntagsgeschichte 🌞 aus dem Don Bosco – Haus
Es war einmal … ja, so fangen in der Tat viele Märchen an. Unsere heutige Geschichte ist beileibe kein Märchen, aber sie hat etwas davon, genauso wie von wahr gewordenen Träumen und erfüllten Wünschen.
Der Traum? Eine gute Reiterin werden.
Der Wunsch? Im Turnier gewinnen.
Das ist Caroline R. gelungen, schon zum zweiten Mal.
Es gab Traumfänger, die ihr geholfen haben.
Da waren auch Wunscherfüller, die sie über lange Zeit begleitet und trainiert haben.
Aber letztendlich war es Caroline, die von ihrem Können überzeugt war, die all ihren Mut gesammelt hat, um dann ganz souverän alle Ringe zu holen, die sie kriegen konnte.
Einfach märchenhaft!
Herzlichen Glückwunsch, liebe Caro, wir freun uns mit dir!

 


Geschafft! 🏅Harry Harms, unser Heimleiter, nahm teil am Halbmarathon für das Don Bosco – Haus und ist zum vierten Mal beim Usedomlauf gestartet 🏃‍♂️ – für Inklusion und Miteinander und als Zeichen dafür, dass wir Grenzen sprengen und Barrieren überwinden können.

Auch Menschen mit Sehbeeinträchtigung und ohne Sehfähigkeit sind mitgelaufen mit Hilfe von Assistenten.
Wir gratulieren zum 13. Platz 🎉🎉🎉 und danken für das Engagement 🧡 und das Herzblut!!!👏👏👏

 


Eine Sonntagsgeschichte 🌞

„Rejoice“ (dt.“Freut euch“)

Sommerspass nicht nur in Mölln –

Einige Bewohner waren in diesem Sommer nämlich mit ihren Betreuern in Bayern im Kloster Ettal. Dort fand in diesem Jahr vom 3.08 -10.08.2019 das größte internationale Jugendcamp des Malteserordens statt. Das Motto des diesjährigen Camp lautet

„Rejoice“ (dt.“Freut euch“)

Fünfhundert! junge Erwachsene mit und ohne Handycap aus 23 Ländern verbrachten gemeinsam wundervolle Tage im Kloster Ettal.

Sieben Tage gelebte Inklusion

Eine Woche voller Spaß, mit vielen Ausflügen, bunten Partys und gemeinsamen Gottesdiensten ließ die Zeit schnell vergehen. München, der Chiemsee, die Allianz Arena, Oberammagau oder das Wildwasserrafting – viele Gelegenheiten für Entspannung, Aufregung und vor allem, um sich besser kennenzulernen und so konnten wie in jedem Jahr wieder viele neue Freundschaften geschlossen werden.

Das Don Bosco-Haus wurde wie immer wieder dankenswerterweise von unzähligen Helfern aus dem Malteserkreis unterstützt.

Experten in eigener Sache waren diesmal jedoch die jungen Menschen mit Beeinträchtigungen. Kommuniziert wurde wunderbar über Mimik und Gestik. Wie sagt Mirco „Einfach Klasse“.
😀😀😀

Im Anschluss sind hier noch wundervolle Bilder zu finden, die für sich sprechen.

Wir danken ganz herzlich den Maltesern für Organisation und Begleitung, Unterstützung und die immer offenen Herzen – Vergelt’s Gott! 💞

Mölln, den 18.08.2019

 


Eine Sonntagsgeschichte 🌞

  

Voll im Wind … oder
Wir sitzen alle in einem Boot

Schwupps, da war doch wieder eine!
Habt ihr sie auch gesehen? Oder den leisen Hauch gespürt, als sie eiligst durch den Raum schwebte?
Sie war schillernd, glitzernd, aufregend. Sie schrie förmlich nach mir. Und dir! Nach uns allen!
Nun macht doch schon, kommt in die Gänge! rief sie.
Bloss keinen Stillstand!
Wenn ihr Abenteuer liebt und etwas BEWEGEN wollt, dann macht was aus mir, forderte sie und fuhr fort:
Ihr Alle, zusammen, miteinander, gemeinsam …Ihr Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen!
Setzt mich um, denkt über mich nach, ich verspreche euch, ich werde euch Spass bringen, euch auch fordern, okay, ihr werdet auch richtig nass werden, aber so viel zu lachen haben, und vor allem werdet ihr VOLL IM WIND sein. Sagte sie energisch und huschte dabei fortwährend um unsere Ohren und dann in unsere schwirrenden Köpfe und von da aus direkt in unsere Herzen, denn sie wusste, wir alle sind immer mit HERZBLUT dabei, sie muss uns nur richtig packen.
Und das hat sie mal wieder,
die NEUE IDEE!

Ohne Rollstuhl, dabei sozusagen IM Wasser sitzend, die Spritzer im Gesicht spüren, das Glitzern und Funkeln auf dem Wasser wahrnehmen und den sanften Wellengang nutzen, um das Gleichgewicht zu trainieren und dabei gleichzeitig mit einem völlig anderen Körpergefühl über das Wasser schweben, ohne Angst, weil mein Begleiter mich hält, begleitet, mir Mut macht und mich liebevoll anspornt, auch selbst mal das Ruder in die Hand zu nehmen –
all das spricht für die neue KANU-IDEE!
Eine weitere Möglichkeit zur Mobilitätsförderung für uns!

Dann sind da ja noch unsere Jungs, die gern selbst Hand anlegen. Paddeln, was das eigene Zeug hält und die Motivation hergeben, als schöne Alternative zum Wandern und Laufen, ob im Wettstreit oder nur für sich, neue Grenzen ausloten und Kräfte auspowern. Puuuh! Das alles geht … aber vor allem ist es eine tolle Bereicherung für unsere Erlebnispädagogik,
die KANU-IDEE.

Ja, und dann sind da ja noch 288 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden Tag in Super-Teams an so vielen Stellen mit unseren Bewohner*innen den Alltag vielfältigst gestalten. Das braucht natürlich Ausgleich und gleichzeitig die Möglichkeit, es immer wieder im Team hinzukriegen. Da bietet es sich doch an, miteinander schöne Touren zu unternehmen, zusammen eine tolle und schöne Zeit zu verbringen, sich zu entspannen und so zu stärken für den Alltag im Don Bosco-Haus, denn hier SITZEN WIR ALLE IN EINEM BOOT!
Was für eine Idee, was für ein Projekt – DANKE an unsere Unterstützer und Spender, die uns ein Vierer-, zwei Dreier- und ein Zweier-Kanu ermöglicht haben.

Es kann losgehen – Voll im Wind und
Alle in einem Boot!
An die Paddel – Fertig – LOOOOOS!!!
🚣‍♂️🚣‍♀️🚣‍♀️🚣‍♀️🚣‍♂️🚣‍♂️🚣‍♀️🚣‍♀️🚣‍♂️🚣‍♂️🚣‍♂️🚣‍♀️🚣‍♀️🚣‍♂️ ph

 

Mölln, den 25.08.2019


Gee Vero begeistert ihre Zuhörer

Gee Vero begeistert ihre Zuhörer beim Autismus-Fachtag im Don Bosco – Haus

Positive Resonanz auf Fach-Veranstaltung im Don Bosco-Haus, Mölln

„Autismus – (M)eine andere Wahrnehmung“ lautete das Thema, zu dem die vom Don Bosco-Haus, Mölln eingeladene Autorin und Künstlerin Gee Vero am vergangenen Freitag referierte. Aus Sicht einer Betroffenen – sie ist selbst Asberger Autistin und hat einen autistischen Sohn – bot sie in ihrem einstündigen Vortrag Einblicke in die Wahrnehmung eines Menschen mit Autismus. Autisten zeigen oft besondere, teils irritierende Verhaltensweisen in der sozialen Interaktion und Kommunikation, die eine Integration in die Gesellschaft oft schwer möglich machen. Diese Verhaltensweisen resultieren aus einer besonderen Form der Wahrnehmung, unter der die Betroffenen teils extrem  leiden. „Es gibt kein falsches Verhalten, es gibt nur eine falsche Wahrnehmung“ sagt Gee Vero und will durch ihre zahlreichen Vorträge, Workshops und Publikationen den Autismus ins Bewusstsein der Gesellschaft rücken und Akzeptanz einfordern. Durch ihre Innensicht bietet sie Erklärungen sowie Lösungs- und Bewältigungsstrategien für den Alltag und schafft es, auch Nichtautisten das Wesen des Autismus nahe zu bringen.
Im Rahmen eines Autismusfachtages zu den Themen Kommunikation, Therapie und Förderung hatte das Don Bosco-Haus in Mölln 84 Fachleute aus Schleswig Holstein eingeladen, um das Portfolio des DBH vorzustellen. „ Es war ein sehr gelungenes Experiment, Fachvorträge, Workshops zum Thema Hippotherapie sowie zum Brotbackprojekt des DBH in Kombination mit dem Vortrag von Frau Gee Vero zu setzen“ so der Heimleiter Harry Harms.
Frau Gee Vero schaffte es, alle Zuhörer durch ihre offene, authentische und auch humorvolle Art restlos zu begeistern. „Wir freuen uns über die grosse Resonanz. Eine Fortführung der Fachtage zu verschiedenen pädagogisch-inklusiven Themen ist geplant“, so Petra Harms, Vorsitzende des Trägervereins.

 

Zeitungsartikel „Neue Kirchenzeitung“ 29.07.2018