Hausleitung

Von den neun Häusern auf dem Gelände des Don Bosco-Hauses werden sieben als Internatshäuser genutzt. Die Hausleitungen nennen sich Hausmutter/Hausvater.

Hier stellen wir sie vor:

Jeder Mensch ist einzigartig und wird so angenommen und behandelt. Die größtmögliche Teilhabe, ungeachtet der verschiedenen Beeinträchtigungen, steht dabei im Vordergrund. Die Mitarbeiter in Haus II geben Assistenz, wodurch jeder einzelne Bewohner zum eigenen aktiven Handeln befähigt wird und selbst etwas bewirken kann. Der Umgang im Haus ist von Wertschätzung, Respekt, Herzlichkeit und Freundlichkeit geprägt.
Ziel unserer heilpädagogischen Arbeit ist es, die Selbständigkeit zu fördern und die individuelle Persönlichkeit zu respektieren. Es werden immer wieder abwechslungsreiche Situationen, mit zum Beispiel Sinnesmaterialien von den Mitarbeitern gestaltet, in denen sich die Bewohner selber nach Interessen und Fähigkeiten individuell entfalten können.

 

 

Frau Bärbel Hanschmann ist Hausleitung von Haus IV und seit über 30 Jahren im Don Bosco-Haus tätig.
In Haus IV leben 20 Bewohnerinnen und Bewohner in 3 Wohngruppen mit schwersten Beeinträchtigungen. Viele Bewohnerinnen und Bewohner sind zudem blind oder seheingeschränkt.
Deshalb werden die Bewohnerinnen und Bewohner schwerpunktmäßig nach dem therapeutischen Ansatz ,,Aktives Lernen“ nach Lilli Nielsen gefördert. Ebenso ist die Unterstütze Kommunikation (UK) ein großer Bestandteil des Hauses.
Um darüber hinaus die Wahrnehmung in allen Bereichen der Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken und zu erweitern nehmen die Bewohnerinnen und Bewohner unter anderem am Therapeutischen Reiten, an dem Projekt Mensch und Tier (MuT) und an der Musikförderung teil.

 

Frau Britta Sehler ist seit 25 Jahren für das Don Bosco-Haus ,seit 2012 als Hausleitung von Haus V tätig. Dort ist sie unter anderem
für die Koordination der einzelnen Mitarbeiter im Hause, sowie für die sorgfältige, gewissenhafte und sachgerechte Umsetzung der Konzepte des Don Bosco Hauses zuständig.
20 qualifizierte Mitarbeiter/innen helfen ihr dabei, sich engagiert um die 24 erwachsenen  Bewohner/innen mit verschiedensten Behinderungsbildern zu kümmern.
Im Wohnhaus leben Menschen mit ASS und Kommunikationsstörungen. Sie benötigen in allen Tagesabläufen Sicherheit durch klare Strukturen.
Daher wird hier nach dem TEACCH-Ansatz, gelebt und gearbeitet.
Um in einer 1:1 Situation, in ruhiger Atmosphäre ohne Zeitdruck auf jeden Bewohner individuell eingehen zu können, bietet Haus V eine hausinterne Einzelförderung an. Diese umfasst Klangmassage und Klanggeschichte, Wahrnehmungsförderungen, Freude am Gestalten, Kommunikationstraining, Auf- und Ausbau sozialer Kontakte, Auseinandersetzen mit der Natur, Erlernen neuer Mal-und Basteltechniken.

 

Frau Sylvia Asmussen ist seit 1986 hier im Don Bosco-Haus tätig. Sie leitet als erfahrene Erzieherin mit zusätzlicher Heimleiterqualifikation gemeinsam mit Frau Jennifer Will als Heilerziehungspflegerin unser Haus VI und ist verantwortlich für die Mitarbeiterinnen und die Bewohner.
In unserem Haus VI arbeiten wir als Team mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, der Hauswirtschaft und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gruppe zusammen und gestalten miteinander den Alltag und die Freizeit.

 

 

 

 

Herr Gregor Szepan leitet gemeinsam mit der Bereichsleitung Frau Anna Langhans, das Wohnhaus VII.
Die Grundkonzeption des Hauses wird durch das Empowerment beschrieben. Empowerment als solches, bedeutet die absolute Selbstbefähigung, Selbstermächtigung, Selbstbemächtigung oder auch als Gewinnung oder Wiedergewinnung von Stärke, Energie und Fantasie zur Gestaltung eigener Lebensverhältnisse.
Dieser Grundgedanke beinhaltet zunächst eine umfassende Selbständigkeit und Selbstversorgung der Bewohner und Bewohnerinnen innerhalb des Don Bosco Hauses.
Durch unser Multidisziplinäres Team in der Mitarbeiterschaft gelingt uns hier ein Bedürfnis – und ressourcenorientierter heilpädagogischer Handlungsansatz, welcher gerade in Haus VII als Assistenz unter Berücksichtigung unser heilpädagogischen Handlungsprinzipien verstanden wird.

Zudem leitet Herr Szepan das Wohnhaus VIII.
Dieses Wohnhaus ist spezialisiert auf interdisziplinäre ganzheitliche und intensivpädagogische Förderungen für Menschen im Autismus-Spektrum.
Unser heilpädagogischer Handlungsansatz bezieht sich explizit auf die Begegnung in einer größtmöglichen Beziehungsqualität. Daraus folgend wird die Selbstständigkeit unserer Bewohner/innen gefördert und weiterhin ausgebaut.
Unser Ziel ist die größtmögliche Selbständigkeit und Maximierung der Lebensqualität für Menschen mit Autismus. Die vorhandenen Fähigkeitspotentiale werden erweitert, um Integration/ Inklusion im sozialen Umfeld zu ermöglichen. Die Inhalte unserer heilpädagogischen Arbeit umfassen:
Einzelförderungen, soziales Kompetenzstraining, TEACCH-Programm, Musiktherapie, Kunstprojektarbeit, Brotbackprojekt, Adl-Training , Einzel- und Gruppenangebote, Außenkontakte in Form von Ausflügen, Einkaufen, Schwimmbadbesuchen, Reittherapie, kulturelle Veranstaltungen unter heil- und sozialpädagogischen Aspekten.
Dieses Ziel erreichen wir im interdisziplinären heilpädagogischen Fachaustausch mit einem Team von Mitarbeiterinnen.

 

 

Mein Name ist Ines Roder. Ich bin seit 2011  als erfahrene Heilpädagogin im Don Bosco Haus tätig und stolze Hausleiterin von Haus IX. Das Wohnhaus wurde für Kinder, Jugendliche, sowie für junge Erwachsene konzipiert und 2018 neu eröffnet. Alle Räume wurden modern und liebevoll eingerichtet.  Unserem Team ist es ein wichtiges Anliegen, jedem Kind/Jugendlichen durch eine liebevolle Betreuung Geborgenheit zu geben, sowie ein Höchstmaß an qualifizierter Förderung zu gewährleisten.
Das Wohnhaus ist in 3 Wohngruppen organisiert. Die Bewohner leben in hellen, freundlichen individuell gestalteten Einzel oder Zweibettzimmer. Bei der Alltagsgestaltung achten wir auf kindgerechte Angebote, wie z.B. unsere Spiel- und Spaßgruppe, Aktives Lernen nach Lilli Nielsen, Bewegungsentwicklung nach Bobath und musikalisch- pädagogische Angebote in Kleingruppen.
Unseren jungen Erwachsenen ermöglichen wir durch unsere professionelle Hilfe ein weitgehendes, selbstbestimmtes Leben. Aus einer umfangreichen Auswahl an Methoden zum Einbeziehen in die Aktivitäten des täglichen Lebens, ermöglichen wir jedem jungen Menschen seine individuellen Handlungskompetenzen zu erweitern.
Unser Haus hat einen wunderschönen, großen Mehrzweckraum mit einem integrierten Motorik Center. Hier können unsere Kinder und Jugendliche auf vielfältige Weise spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten schulen und erweitern. Außerdem nutzen wir den Raum für Feierlichkeiten, Andachten und auch so manche ausgelassene Tanzveranstaltung für die jungen Erwachsenen.