Das Projekt „Birgitta-Ranch“
Das Projekt „Birgitta- Ranch“ soll eine Steigerung der Lebensqualität für die Bewohner*innen darstellen. Dieses Projekt ergibt sich aus der Konzeption des M-U-T (Mensch und Tier). Dabei sollen die Bewohner*innen sich weiterführend mit den auf der „Ranch“- lebenden Tieren beschäftigen bzw. sie versorgen. Unsere Bewohner und Bewohnerinnen sind bei diesem Projekt aktive Teilnehmer, die sich um verschiedenste Tiere kümmern und sie dabei immer besser kennenlernen. Zu den vielfältigen Tieren, die auf der Ranch leben gehören auch die zahlreichen Aufgaben, die von den Bewohner*innen zu bewältigen sind: So z. B die Ställe und Lebensbereiche der Tiere säubern, Versorgung und das Erlernen des adäquaten Umgangs mit den Tieren.
Grundlegend bei diesem Projekt ist die Förderung der Bewohner*innen im Umgang mit anderen Lebewesen. Durch den respekt- und liebevollen Umgang mit den Tieren können sie so den Transfer zu den zwischenmenschlichen Beziehungen in ihren Wohn- und Fördergruppen schaffen. Im gesellschaftlichen Kontext sind die Lebewesen auf der Ranch den Bewohner*innen gegenüber wertfrei und dementsprechend erfahren sie hier auch die nötige Akzeptanz, welche das Selbstgefühl jedes einzelnen stärkt.
Das Gesamtkonzept wird fortlaufend weiter entwickelt, prozessorientiert angepasst und inhaltlich ausdifferenziert – unter Berücksichtigung der Reaktionen, Entwicklungsfortschritte und gesundheitlichen Voraussetzungen der Bewohner*innen des Birgittenhofes und des Don Bosco-Hauses sowie der Anregungen durch Gäste, mit dem Ziel einer lebendigen Verwirklichung und Ausgestaltung von Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.


